Kultur

Kultur schafft Identität, indem sie zu aktiver Auseinandersetzung anregt und den Dialog fördert. Das trägt zur Verwurzelung der Bevölkerung in der Region und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei.

Kultur ist ein wichtiger Faktor für die Innovationsfähigkeit der Unternehmen und der Region, indem sie ein kreatives Klima prägt. Sie ist zudem ein relevanter Wirtschaftsfaktor. Sie sorgt für Aufträge in diversen Bereichen für Zulieferer und sie zieht Besucherinnen und Besucher an, deren Ausgaben wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückfliessen.

Veranstaltungen

Zeitraum
Der Kulturkalender zeigt Veranstaltungen der kommenden 30 Tage an.

Es sind die Momente im Lift, im Stau, auf dem Zahnarztsessel… Dort, wo Zeit sich dehnt und Gedanken anfangen, eigene Wege zu gehen, ist sie unser stiller Begleiter: Die Langweile. Sie ist dabei nicht einfach Leere oder «süsses Nichtstun». Vielmehr ist sie ein Spannungszustand. Oder wie es der Psychologe Dr. John Eastwood sagen würde: «Langeweile ist das unangenehme Gefühl, einer zufriedenstellenden Tätigkeit nachgehen zu wollen, es aber nicht zu können.» Viele sehen in Langweile etwas Negatives, das es möglichst schnell zu vertreiben gilt – mit dem Smartphone, Smalltalk, Spielen oder anderen Beschäftigungen. Doch Langeweile kann auch ein kostbarer Raum sein: ein Zwischenzustand, der Kreativität anregt, neue Ideen wachsen lässt oder uns zwingt, genauer hinzuschauen. Die Langeweile hält uns einen Spiegel vor und kann zeigen, welche Bedürfnisse in uns schlummern. Die multimediale Ausstellung «Die LANGEWEILE – ganz schön vielfältig» ermöglicht eine neue Sicht auf ein unterschätztes Gefühl. Erkunden Sie mit uns die Langeweile aus verschiedenen Blickwinkeln und erleben Sie, wie vielfältig diese sein kann – mal anstrengend, mal anregend, mal überraschend bereichernd.  

https://www.voegelekultur.ch

Vögele Kultur Zentrum
Gwattstrasse 14
8808
Pfäffikon
055 416 11 11
Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 11.00-17.00 Uhr, Donnerstag bis 20.00 Uhr

Nach 230 Millionen Jahren haben sich die Dinosaurier in Oberentfelden angesiedelt. Vom 27. September 2025 bis 18. März 2026 bevölkern die Urzeit-Giganten am Neubühl in Wädenswil. In Form einer der interessantesten Dinosaurier-Erlebnis-Museumausstellungen der Gegenwart dürfen sich Dino-Fans auf die grösste in der Schweiz gezeigte Dinosaurier-Show freuen. Der 29 Meter lange Diplodocus, der 2 Tonnen schwere Triceratops, der Tyrannosaurus Rex und ganz viele mehr entfesseln die wilde Urzeit. Alle Modelle wurden unter archäologischer Anleitung hergestellt und sind wissenschaftlich fundiert. Wir sind hoch erfreut mit unserer Dino-Museum Ausstellung in Wädenswil Halt zu machen.

https://www.dinoworld.ch/

Neubüel
8820
Wädenswil

Hermann Müller-Thurgau wurde durch die nach ihm benannte Rebsorte weltbekannt. Doch sein Wirken reichte weit darüber hinaus. Als Botaniker und Pflanzenphysiologe erforschte er unterschiedlichste Nutzpflanzen und vermittelte sein Wissen praxisnah. Im Labor entwickelte er etwa die Erkenntnisse von Louis Pasteur weiter und legte damit die Basis für die industrielle Obstsaftproduktion – ohne Alkohol. Die Ausstellung ehrt den visionären Forscher anlässlich seines 175. Geburtstags.

https://www.weinbaumuseum.ch

Weinbaumuseum
Austrasse 41
8804
Au
044 781 35 65

Die Kunsthalle eröffnet das Sommerprogramm mit den beiden Einzelausstellungen von Maya Bringolf «Blackout» (Saal 1) Christian Schoch «Ding an sich» (Saal 2), der Gruppenausstellung «No Future No Past» mit Rudolf de Crignis, Jürg Egli, Jos Näpflin und William Wegman (Saal 3), sowie dem neuen Projekt «Temporary Display» mit Jules Spinatsch.

https://kunsthalle8000.ch/

Kunsthalle 8000
Zugerstrasse 180
8820
Wädenswil

Die Klosterinsel Ufnau ist ein Ort der Ruhe, der Natur und der Geschichte. Mitten im Zürichsee gelegen, lädt sie dazu ein, innezuhalten – und Kunst und Kultur in einem besonderen Kontext zu erleben. «Zeitraum» verbindet Vergangenheit und Gegenwart, Landschaft und Wahrnehmung. Werke von Carlo Borer, Carla Hohmeister und Beate Frommelt, Micha Aregger sowie Pius Morger begegnen einem Ort, der selbst Bedeutung trägt. Und sie treten in Beziehung zur Landschaft, zur Geschichte dieser Insel und nicht zuletzt zu den Betrachtenden. 

https://www.art-ufnau.ch/

Insel Ufnau
8808
Pfäffikon
Das Künstlerduo huber.huber (Markus und Reto Huber) bespielen das Waschhaus mit der Installation Warten auf Flügel (2026). Die Ausstellung ist Teil der diesjährigen Reihe Zwischenräume. Sie beschreibt ein geschlossenes, biotopartiges System als modellhaften Raum der Metamorphose. Schmetterlingspuppen markieren ein Stadium zwischen Ruhe und Werden, während ein künstlich erzeugter Luftstrom die Vorhänge – hochaufgelöste Scans von Schmetterlingsflügeln auf Seide – in flügelähnliche Bewegung versetzt. Der Raum bleibt geschlossen und ist ausschliesslich von aussen erfahrbar.

https://www.thalwilerhofkunst.ch

Veranstalter:
ThalwilerHofKunst
8800
Thalwil
Waschhaus
Alte Landstrasse 110b
8800
Thalwil

«Ich möchte einmal etwas malen, was ich noch nie gesehen habe», sagte Ilse Weber. Dieser Satz umschreibt die Entstehung traumwandlerischer Bildwelten in ihrem Schaffen. Zugleich verweist er auf den Kern der Ausstellung «Träumende Dinge» und auf die Nähe vieler der präsentierten Künstlerinnen zum Surrealismus: Körper und Objekte werden verfremdet, aus ihrem gewohnten Zusammenhang gelöst und mit neuer Bedeutung aufgeladen.   Mit «Träumende Dinge» richtet das Kunsthaus Zug den Blick auf Künstlerinnen, die in der historisch stark von männlichen Positionen geprägten Sammlung mit herausragenden Arbeiten vertreten sind. Gezeigt werden Werke und Werkgruppen, die um Dinge und Körper kreisen: Bekanntes wird im künstlerischen Prozess transformiert, Alltagsobjekte werden zu Trägern symbolischer Bedeutungen. In der Logik des Traums erscheint das Vertraute plötzlich rätselhaft. Es entsteht eine surreale Poetik, in der alltägliche Dinge ein faszinierendes Eigenleben entfalten.   Mit Werken von Judith Albert, Anna Margrit Annen, Helen Balmer, Heidi Bucher, Miriam Cahn, Trudi Demut, Livia Gnos, Rut Himmelsbach, Maya Hottarek, Irma Ineichen, Annemie Lieder, Brigitte Moser, Meret Oppenheim, Klaudia Schifferle, Lou Stengele, Annelies Štrba, Josephine Troller, Annelies Ursin, Hannah Villiger, Ilse Weber und Eva Wipf.

https://www.kunsthauszug.ch

Kunsthaus Zug
Dorfstrasse 27
6300
Zug
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 12.00-18.00, Samstag/Sonntag 10.00-17.00

Eine Pop-up-Ausstellung während der Badesaison – in der Brättlibadi und im Strandbad Rietliau. Geöffnet während der Öffnungszeiten der Badis. 

https://www.historische.ch

Veranstalter:
Historische Gesellschaft
Postfach
8820
Wädenswil
Seebad
Seeweg
8820
Wädenswil

Das mehrjährige Projekt Expanded Fields verknüpft Kunst, Landwirtschaft und ökologische Praxis. Auf dem Bio-Landwirtschaftsbetrieb der Froh Ussicht wird Landschaft nicht länger als Kulisse verstanden, sondern als aktives Feld für ästhetische und gesellschaftliche Transformation. Inspiriert von Rosalind Krauss’ berühmten Aufsatz «Sculpture in the Expanded Field» verschiebt das Projekt Grenzen – zwischen Disziplinen, Spezies und Handlungsmöglichkeiten.

https://www.frohussicht.ch

Froh Ussicht
Froh Ussichtstrasse
8833
Samstagern

Mit dieser narrativen Kunstausstellung (Installationen, Kunstfilme, Fotos, Musikkompositionen, Lyrik und Mixed-Media Art) sollen alle Sinne der Galeriebesucher jeden Alters angesprochen werden. Thematisch geht es dem 3D-Künstler Marcel Weiss und dem Installationskünstler und Musiker Lowell Sipes um das Entdecken der eigenen Indentität, die Tradition des Geschichtenerzählens und die Schönheit und den Schutz der Meere. Ein Ziel der Ausstellung ist, während des Monats Juli auf unterschiedliche Arten Spendegelder für den Wiederaufbau von Korallenriffen zu generieren. Diese kommen direkt der NGO "Plant a Million Corals" in den Florida Keys zugute.

https://lowellsipesart.com

Galerie kunstzürichsüd
Zürichstrasse 1
8134
Adliswil
Öffnungszeiten: Donnerstag/Freitag 16-19 Uhr, Samstag 11-16 Uhr

1. August-Programm in der Burg! Musikalische Unterhaltung mit Alphorn, Lampion-Atelier und Festwirtschaft. Freier Eintritt in alle Ausstellungen.

https://www.burgzug.ch

Burg Zug
Kirchenstrasse 11
6300
Zug
041 728 29 70
Öffnungszeiten:
Dienstag-Freitag 14.00-17.00 Uhr
Samstag-Sonntag 10.00-17.00 Uhr
Unser Ausstellungsraum zeigt Langnauer Dokumente und Gegenstände aus verschiedenen Jahrhunderten. Der Besuch ist gratis. Vorstandsmitglieder sind vor Ort und beantworten gerne allfällige Fragen soweit möglich.
Veranstalter:
Geschichtsverein
8135
Langnau am Albis
Schwerzi-Schüür
In der Schwerzi 5
8135
Langnau am Albis

Tag der offenen Tür – mit freiem Eintritt, Impulsführungen und Spezialprogramm. In Kollaboration mit der Stadt Zug und Zug Tourismus lädt der Verein «Zuger Stadtführungen» am Schweizer Nationalfeiertag zu einem «Tag der offenen Tür» ein. Am 1. August haben Besuchende die besondere Gelegenheit, verschiedene Gebäude und Museen – darunter auch das Kunsthaus Zug – kostenlos zu erkunden. Zudem erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm mit spannenden Veranstaltungen über den ganzen Tag hinweg. Mit: Stefanie Kasper und Barbara Tresch-Stuppan, Kunstvermittlerinnen

https://www.kunsthauszug.ch

Kunsthaus Zug
Dorfstrasse 27
6300
Zug
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 12.00-18.00, Samstag/Sonntag 10.00-17.00

Am Tag der offenen Türen lädt der Museumsgarten zum Mitmachen ein. Im rekonstruierten Kuppelofen backen Besuchende ihre eigene «Pfahlbau-Pizza», vom Kornmahlen bis zum fertigen Fladen. Eintritt frei.
Am Zuger Tag der offenen Türen heizt das Museumsteam den Ofen im Garten ein. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, selbst aktiv zu werden und sich eine Pizza nach Art der Pfahlbauzeit zuzubereiten. Der Weg zum Gebäck nach Pfahlbauart beginnt mit dem Mahlen von Getreide auf einer steinzeitlichen Handmühle. Anschliessend gilt es Teig zu kneten, ein Fladenbrot zu formen und mit Toppings nach Wahl zu belegen. Jedoch nicht mit Tomaten oder Oliven, denn die waren zur Pfahlbauzeit am Zugersee noch unbekannt. Dafür stehen frische Kräuter aus dem Garten, Sauerrahm und weiteren Zutaten, wie sie bereits in der Steinzeit geschätzt waren, zur Auswahl. Auf Wagemutige warten gar so aussergewöhnliche Toppings wie Insekten. Gebacken wird im Kuppelofen, und schon nach kurzer Zeit ist die «Pfahlbau-Pizza» bereit zum Genuss. Das Programm im Garten findet von 11 bis 16 Uhr durchgehend statt. Das Museum ist von 10 bis 17 Uhr offen. Der Eintritt ist kostenlos, ebenso die Teilnahme am Mitmachangebot. Der idyllische Garten des Museums für Urgeschichte(n) ist nur bei besonderen Anlässen fürs Publikum offen. Der Zuger Tag der offenen Türen vom Samstag, 1. August, bietet die nächste Gelegenheit für einen Einblick. An diesem Tag steht der rekonstruierte Backofen aus der Pfahlbauzeit im Zentrum eines Erlebnisprogramms. Sein Vorbild stand während der späten Bronzezeit vor etwa 3000 Jahren im Kanton Luzern. Funde in Deutschland zeigen jedoch, dass ähnliche Öfen bereits in der Jungsteinzeit vor gut 7000 Jahren im Einsatz waren. Das Programm im Garten findet von 11 bis 16 Uhr durchgehend statt. Das Museum ist von 10 bis 17 Uhr offen.

https://www.urgeschichte-zug.ch

Museum für Urgeschichte(n)
Hofstrasse 15
6300
Zug
041 728 28 80
Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 14-17 Uhr